UITP 2009

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Erfolg auf ganzer Linie

Vom 7. bis 11. Juni 2009 waren die Wiener Linien gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) Gastgeber des 58. Weltkongresses des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP). Rund 2.200 Delegierte und 350 Aussteller aus 40 Ländern kamen nach Wien, um sich fünf Tage lang dem Thema „Public Transport: making the right mobility choices!“ zu widmen. Einer der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Kongress dank perfekter Organisation zu einem „Erfolg auf ganzer Linie“ machten, war Christian Bauer, Personalentwickler bei den Wiener Linien.

Die UITP mit Sitz in Brüssel und Büros rund um den Globus vertritt heute mehr als 3.100 Mobilitätsakteure aus 90 Ländern. In der EU hat der Verband eine starke Stimme für den öffentlichen städtischen Personennahverkehr. Seit ihrer Gründung im Jahre 1885 veranstaltet die UITP alle zwei Jahre einen Weltkongress. Die internationale Elite der Verkehrsbranche trifft sich, um bei Vorträgen, Besichtigungen und Rahmenveranstaltungen über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrs zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen. „Für die Gastgeberstadt ist das natürlich eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich und ihr öffentliches Verkehrsnetz weltweit zu präsentieren“, sagt Christian Bauer, Personalentwickler der Wiener Linien und UITP-Projektmitarbeiter. „Dementsprechend viele Bewerbungen gibt es jedes Mal!“ Wien konnte sich 2009 bereits zum fünften Mal gegen eine Vielzahl von internationalen Mitbewerbern durchsetzen. Ausschlaggebend für das UITP-Gremium war die „zukunftsorientierte, beständige und erfolgreiche Mobilitätspolitik“ der österreichischen Bundeshauptstadt. Dass sich die im Großraum Wien tätigen öffentlichen Verkehrsbetreiber Wiener Linien, ÖBB und VOR gemeinsam beworben hatten, trug sicherlich auch dazu bei, dass Wien den Zuschlag bekam.

„Wir haben 2005 erfahren, dass Wien der nächste Austragungsort sein wird“, erzählt Christian Bauer. „Seither haben wir dieses Großevent geplant.“ Nichts sollte dem Zufall überlassen werden; schließlich rechnete man neben den Delegierten auch mit rund 10.000 in- und ausländischen Fachbesucherinnen und -besuchern aus Industrie, Verbänden und Verkehrsunternehmen.

Logo: UITP Vienna 2009

Tenor: Wien ist internationales Vorbild für öffentlichen Verkehr

Der Startschuss für den UITP-Weltkongress fiel am Sonntag, den 7. Juni, mit einer City-Tram-Tour rund um den Wiener Ring. Anschließend wurden die Delegierten von UITP-Generalsekretär Hans Rat und den „Local Hosts“ bei einem Empfang im Wiener Straßenbahnmuseum offiziell begrüßt.

Der eigentliche Kongress begann am Montag. Mehr als 200 Rednerinnen und Redner referierten in Wien und diskutierten mit den Expertinnen und Experten in Sitzungen und Expo-Foren die neuesten Entwicklungen zum Thema „Öffentlicher Verkehr: Die richtige Verkehrsmittelwahl“. Tenor der Veranstaltung: Die österreichische Bundeshauptstadt sei international Vorbild und Vorreiter für einen funktionierenden öffentlichen Verkehr.

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Was ist die UITP?

UITP steht für die französische Bezeichnung „Union Internationale des Transports Publics“, auf Deutsch: „Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen“. Gegründet wurde die UITP 1885 von den 55 Vertretern der wichtigsten europäischen Straßenbahnbetreiber in Brüssel. Heute gehören neben ÖPNV-Dienstleistern auch öffentliche Institutionen sowie Vertreter der Wissenschaft und der Industrie der UITP an. Mit ihrem Sitz in Brüssel und Büros rund um den Globus ist die UITP heute die Plattform für nachhaltige Mobilität mit 3.100 Mitgliedern aus 90 Ländern. Der erste UITP-Kongress fand 1886 in Berlin statt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren damals noch mit der Pferdestraßenbahn zum Austragungsort. Für Wien war die Wahl als Veranstaltungsort des alle zwei Jahre stattfindenden Weltkongresses eine besondere Auszeichnung. Immerhin kam die UITP nach 1887, 1904, 1937 und 1963 im Jahr 2009 bereits zum fünften Mal in die Donaumetropole.


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