1978 war es endlich so weit: Das erste U-Bahn-Teilstück, die U1 zwischen Karlsplatz und Reumannplatz, wurde eröffnet! Das Grundnetz mit den Linien U1 (aufgrund des Reichsbrückeneinsturzes nun bis Kagran), U2 und U4 wurde anschließend in den Jahren bis 1982 in Betrieb genommen.
Am 7. September 1983 begann die 2. Ausbauphase der U-Bahn mit den Linien U3 (Simmering – Ottakring) und U6 (Floridsdorf – Siebenhirten). Noch vor deren Fertigstellung nahm die zuständige Stadträtin Brigitte Ederer den Spatenstich für die 3. Ausbauphase vor. Nun sollten die U1 bis Leopoldau (Eröffnung 2006) und die U2 bis zur Aspernstraße (Eröffnung 2010) verlängert werden.
Im Jahr 2009 begannen die Arbeiten an der 4. Ausbauphase: Die U1 soll bis 2016 in den Süden nach Rothneusiedl verlängert werden und die U2 bis 2013 von der Aspernstraße zum Flugfeld bzw. zur neuen Seestadt und am anderen Ende bis 2019 vom Karlsplatz zur Gudrunstraße. Parallel dazu wird bereits jetzt an Plänen für eine 5. Ausbauphase gearbeitet.
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Warum stoppte ein Messner im Stephansdom vorübergehend den U-Bahn-Bau? Wieso nahmen Damen im 19. Jahrhundert bei einer Zugfahrt nach Gumpoldskirchen Stecknadeln zwischen die Lippen? Das und vieles mehr ist im 2009 erschienenen Buch „Das Wiener U-Bahn-Netz: 200 Jahre Planungs- und Verkehrsgeschichte“ im Detail nachzulesen. Erhältlich ist das Werk um 39 Euro über bestellungen(at)wienerlinien.at (inkl. Versandkosten) oder in folgenden Infostellen der Wiener Linien: Stephansplatz, Karlsplatz, Westbahnhof, Praterstern und Floridsdorf.
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